Kolumbien bietet unzählige sehenswerte Orte. So fällt es mir auf meiner Weltreise gar nicht leicht, die richtigen Städte auszuwählen. Doch nach der Kaffeeregion rund um Salento im Süden des Landes wurde mir dann ziemlich schnell klar, dass ich als Nächstes ans Karibische Meer will.

Eine Busfahrt von Medellín nach Cartagena dauert etwa 14 Stunden und kostet umgerechnet 40 Euro. Für etwa 60 Euro inklusive Gepäck bekommt man sogar kurzfristig einen Direktflug, der lediglich eine Stunde in Anspruch nimmt. Ich entscheide mich für die schnellere und bequemere Option.

Mein ursprünglicher Plan war zwar, während meines Kolumbien-Aufenthalts Cartagena zu meiden, denn der Ort – eine der ältesten Städte des Landes – ist regelmäßig überlaufen. Obendrein waren gerade Ferien in Kolumbien, weshalb selbst in Corona-Zeiten mit einem Reiseansturm in der Küstenmetropole zu rechnen war. Aber da ich sowieso die Stadt anflog, um von hier aus weiterzureisen, gebe ich ihr eine Chance.

Reise: Dem Kaffee auf der Spur

Schon kurz nach der Ankunft am Flughafen wird der Aufenthalt in Cartagena zur Nervenprobe. Obwohl ich einen Bus in die Innenstadt nehmen möchte, drängt sich ein angeblicher Uber-Fahrer dermaßen auf, dass weder ich noch mein Reisekumpan ihm entkommen können.

Schließlich willigen wir ein, dass er uns in die Innenstadt fährt. Kaum sind unsere Gepäckstücke im Kofferraum und wir auf der Rückbank, zückt er auch schon sein Smartphone und versucht, uns erst Inseltouren und dann Frauen anzubieten. Na, das fängt ja gut.

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Fotos: © Martin Lewicki